Veröffentlicht am · Lesezeit: 5 Min. Lesezeit
doTERRA Lavendel oder Serenity für den Abend?
Lavendel oder Serenity für dein Abendritual? Wir vergleichen beide doTERRA Öle, ihre Düfte, Anwendung und welches besser zu dir passt. Ein praktischer Leitfaden.

Vom SleepResin Team — Abendrituale- und doTERRA-Enthusiasten
Die Schlafzimmertür fällt ins Schloss, der Tag ist endlich vorbei, und du fragst dich, welches Fläschchen heute Abend auf dem Nachttisch stehen darf. Lavendel fühlt sich vertraut an. Serenity klingt nach einem Versprechen. Beide sind wunderbare Begleiter für ein ruhiges Wind-down-Ritual, aber sie arbeiten auf unterschiedliche Weise. Während Lavendel ein einzelnes, blumig-krautiges Aroma ist, bringt Serenity eine abgestimmte Mischung aus Lavendel, Majoran, römischer Kamille, Zedernholz und weiteren Ölen mit. Kurz gesagt: Lavendel ist der puristische Klassiker, Serenity die komplexere Komposition. Welcher besser zu deinem Abend passt, hängt davon ab, ob du einen einzelnen Duft bevorzugst oder eine fertige, vielschichtige Mischung suchst.
Der direkte Vergleich: Einzelöl oder Mischung
Der größte Unterschied liegt in der Struktur. Lavendel ist ein reines ätherisches Öl aus Lavandula angustifolia, der weichen, blumigen Lavendelsorte. Ein Tropfen im Diffuser duftet genau nach Lavendel: blumig, leicht krautig, unverwechselbar. Serenity ist dagegen eine doTERRA-Mischung, die Lavendel mit warmen, holzigen und sanft würzigen Noten kombiniert. Das Ergebnis ist runder, weniger blumig, eher wie eine ruhige Umarmung im Raum.
| Merkmal | Lavendel | Serenity |
|---|---|---|
| Typ | Reines ätherisches Öl | doTERRA Mischung |
| Duftprofil | Blumig, krautig, klar | Weich, holzig, balsamisch |
| Enthält | Nur Lavendel | Lavendel, Majoran, Kamille, Zedernholz u.a. |
| Flexibilität | Vielseitig kombinierbar | Fertig abgestimmt, sofort einsatzbereit |
| Ideal für | Puristen, Misch-Freunde | Einsteiger, fertige Abendroutinen |
Wenn du gerne selbst kombinierst, ist Lavendel die flexiblere Wahl. Er mischt sich wunderbar mit Bergamotte für eine heitere Note oder mit römischer Kamille für extra Weichheit. Serenity brauchst du dagegen nicht zu ergänzen. Ein paar Tropfen genügen, und die Mischung trägt sich selbst.
Für unterwegs oder zwischendurch gibt es beide auch als praktische Roll-on-Variante: Lavendel Touch und Serenity als Softgels. Die Touch-Version ist bereits verdünnt und lässt sich direkt auf Handgelenke oder Schläfen auftragen. Eine genaue Verdünnung von 1-2% (1-2 Tropfen auf 5 ml Trägeröl wie Jojoba) gilt für die pure Anwendung auf empfindlicher Haut.
So baust du beide in dein Abendritual ein
Egal ob du dich für Lavendel, Serenity oder beide entscheidest, der Ablauf bleibt ähnlich. Wir empfehlen am häufigsten ein einfaches, wiederholbares Ritual, das du ohne Nachdenken durchziehen kannst.
- Bereite den Diffuser vor, bevor du müde wirst. Fülle Wasser ein und gib 3-5 Tropfen Öl pro 100 ml Wasser hinzu. So ist alles bereit, wenn du ins Schlafzimmer kommst.
- Starte die Diffusion 30-45 Minuten vor dem Schlafengehen. Der Duft braucht Zeit, um den Raum zu füllen. Stelle den Diffuser nicht direkt neben das Bett, sondern einen halben bis ganzen Meter entfernt.
- Begrenze die Laufzeit. 30-45 Minuten reichen aus. Dauerbetrieb sättigt die Nase und bringt nichts zusätzlich.
- Kombiniere mit einem ruhigen Moment. Lies ein paar Seiten, atme langsam oder trinke eine Tasse warmen Tee, während der Diffuser läuft. Der Duft wird so mit deiner Abendroutine verknüpft.
Eine schöne Mischung für den Übergang vom Tag in den Abend: 2 Tropfen Lavendel, 2 Tropfen Serenity und 1 Tropfen Vetiver in den Diffuser. Vetiver bringt eine tiefe, erdige Note, die das blumige Profil erdet. Für warme Abende passt stattdessen Bergamotte mit 2 Tropfen, die leicht und zitrisch wirkt. Beachte, dass Bergamotte fotosensibilisierend ist: Nach dem Auftragen auf die Haut etwa 12 Stunden keine direkte Sonne oder Solarium.
Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, haben wir den Unterschied zwischen den beiden Ölen bereits in einem ausführlichen Vergleich zum Abendritual beleuchtet. Dort findest du weitere Mischideen und Anwendungshinweise.
Lavendel im doTERRA Shop ansehen
Häufige Fehler, die dein Abendritual unbemerkt stören
Ein unterschätzter Stolperstein ist die falsche Dosierung im Diffuser. Viele nehmen abends mehr Tropfen in der Hoffnung auf eine stärkere Wirkung. Tatsächlich bewirkt das Gegenteil: Eine zu hohe Konzentration wirkt aufdringlich, kann den Raum schwer machen und das Abschalten erschweren. Besonders bei Serenity mit seinen warmen, holzigen Noten reichen oft 3 Tropfen auf 100 ml Wasser völlig aus. Teste bewusst mit weniger statt mehr.
Ein zweiter häufiger Fehler ist der späte Zeitpunkt. Wer erst im Bett liegend den Diffuser einschaltet, hat den Duft nicht im Raum, wenn das Nervensystem langsam herunterfahren soll. Plane deshalb rückwärts: Wenn du um 22:30 Uhr schlafen möchtest, sollte der Diffuser spätestens um 21:45 Uhr laufen. Gib dem Duft Zeit, sich mit deiner Leseecke, deinem Deckenritual oder dem Zähneputzen zu verbinden.
Auch der Standort des Diffusers wird oft unterschätzt. Direkt am Kopfende platziert, strömt der Nebel ungefiltert ins Gesicht und kann als unangenehm empfunden werden. Ein halber bis ganzer Meter Abstand, idealerweise seitlich oder Richtung Zimmermitte, sorgt für eine gleichmäßige Verteilung. Vermeide zudem Fensterbänke mit Zugluft: Ein gekipptes Fenster zieht den Duft sofort nach draußen, bevor er den Raum füllt.
Praktische Ritual-Varianten für unterschiedliche Abende
Nicht jeder Abend ist gleich. An stressigen Tagen, an denen der Kopf noch voll ist, hat sich eine Kombination aus Serenity und einem Tropfen Wild Orange bewährt — die Zitrusnote hellt die Schwere auf, ohne wach zu machen. Für ruhige, langsame Abende dagegen passt purer Lavendel mit einem Tropfen Vetiver, was fast meditativ wirkt.
Wenn du wenig Zeit hast, ist Serenity als Roll-on die schnellste Option. Ein Strich über die Handgelenke, kurz aneinanderreiben und beim Einatmen die Hände vor das Gesicht halten — das dauert keine 30 Sekunden und funktioniert auch auf Reisen. Lavendel Touch eignet sich besonders für alle, die den blumigen Duft direkt auf der Haut mögen, ohne selbst mischen zu müssen.
Ein Tipp für Paare: Probiert nacheinander beide Varianten an getrennten Abenden aus und notiert morgens kurz, wie ihr geschlafen habt. Nach einer Woche wisst ihr deutlich besser, welcher Duft euer Abendritual wirklich unterstützt — unabhängig davon, was theoretisch empfohlen wird.
Weiterlesen
FAQ
Kann ich Lavendel und Serenity zusammen im Diffuser verwenden?
Ja, das funktioniert sehr gut. Lavendel bringt die klare blumige Basis, Serenity fügt Wärme und Tiefe hinzu. Beginne mit 2 Tropfen von jedem Öl auf 100 ml Wasser und passe die Menge beim nächsten Mal nach deinem Geschmack an.
Welches Öl ist besser für Anfänger geeignet?
Serenity ist für Einsteiger oft der einfachere Start, weil die Mischung bereits fertig abgestimmt ist und man nichts kombinieren muss. Lavendel ist aber genauso zugänglich, wenn du den einzelnen Duft magst oder später selbst mischen möchtest.
Wie viele Tropfen sollte ich abends verwenden?
Für die Diffusion gelten 3-5 Tropfen auf 100 ml Wasser, unabhängig davon, ob du ein einzelnes Öl oder eine Mischung verwendest. Mehr Tropfen machen den Duft nicht intensiver, sondern nur aufdringlicher.
Dieser Inhalt dient nur der allgemeinen Information und ist keine medizinische Beratung. Ätherische Öle sind nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhüten; konsultiere vor der Anwendung eine medizinische Fachkraft.
Über den Autor
Wir sind das SleepResin Team — doTERRA Wellness Advocates mit Leidenschaft für Abendrituale. Wir teilen sanfte Routinen für erholsamen Schlaf und alltägliche Ruhe.